Wirtschaftlich
Die rechts stehende Grafik zeigt, dass die Straßenbahn bei steigenden Beförderungsfällen zunehmend das effizientere Verkehrsmittel darstellt. Da die Straßenbahn deutliche höhere Fahrgastkapazitäten bereitstellt, kann ein Straßenbahnzug bis zu zwei Niederflurgelenkbusse bei gleich bleibenden Linienbeförderungsfällen ersetzen. Angesichts des Anteils der Personalkosten an den Betriebskosten, kann so eine erhebliche Anzahl an Personalstellen eingespart werden. Der Ersatz von zwei Gelenkbussen durch eine Straßenbahn würde allerdings eine Taktausdünnung bedeuten, die womöglich negative Fahrgasteffekte nach sich zieht. Dementsprechend sieht das vorgeschlagene Betriebskonzept keine Reduzierung der Fahrten vor. Somit ergeben sich bis zu 25.000 zusätzlichen Beförderungsfällen im BVG-Netz und folglich Mehreinnahmen für die BVG von bis zu 4 Mio. € jährlich durch die Erlöse aus dem Fahrkartenverkauf.

