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DenkBahn - wie alles begann

Die meisten von uns benutzen sie täglich ohne sich darüber bewusst zu sein, welchen Einfluss sie auf das Werden Berlins, auf die städtebauliche Entwicklung der Metropole hat und hatte: die Berliner Hoch- und Untergrundbahn.
Wie alle europäischen Metropolen erlebte auch Berlin Ende des 19. Jahrhunderts einen starken Bevölkerungszuwachs. So lebten 1800 noch 172000 Menschen an der Spree und um 1900 bereits über 1,8 Millionen. Schnelle, billige und bequeme innerstädtische Verkehrsmittel waren in den explosionsartig gewachsenen Städten dringend notwendig geworden. Ein effektiver Nahverkehr konnte nur in einem kreuzungsfreien Bahnsystem auf einer zweiten ober- oder unterirdischen Ebene realisiert werden. Gerade die oberirdisch geführten Linien erhitzten zu ihrer Erbauungszeit die Gemüter, weil befürchtet wurde, sie würden die Wohnqualität verschlechtern und somit die Grundstücke entwerten. Heute sind die Hochbahnviadukte selbstverständliche Bestandteile der Viertel, machen ihren besonderen Reiz, ihr großstädtisches Flair aus. Ohne die Untergrundbahn wiederum wäre die Entwicklung bestimmter Gemeinden - Groß-Berlin hatte sich noch nicht konstituiert - undenkbar gewesen, denn erst dieses schnelle Verkehrsmittel machte Quartiere außerhalb des Zentrums für besser situierte Bevölkerungsschichten attraktiv und damit für Investoren rentabel.

Das Konzept

DenkBahn - eine Ausstellung am Haltepunkt Fehrbelliner Platz

Was haben der U-Bahnhof Fehrbelliner Platz und das Brandenburger Tor gemeinsam? Sie stehen beide unter Denkmalschutz! Was bei einem barocken Stadttor nahe liegt, könnte bei einem Verkehrsbau des 20. Jahrhunderts durchaus Befremden auslösen. Den Wenigsten ist bewusst, dass fast die Hälfte aller U-Bahnhöfe als Denkmal geschützt ist. Was die Besonderheit dieser Schätze aus dem Berliner Untergrund ausmacht, erklären wir - eine Studentengruppe der Technischen Universität Berlin - am U-Bahnhof Fehrbelliner Platz.
Am Donnerstag, den 5.7. von 15.00 bis 18.00 Uhr, am Freitag, den 6.7. von 13.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 8.7. von 10.00 bis 13.00 Uhr ist jeweils die Ausstellung "DenkBahn" auf den beiden Bahnsteigen zu besichtigen. Außerdem stehen Studentinnen und Studenten in der Station bereit, um die Besonderheiten des Haltepunkts sowie die Geschichte bzw. Qualitäten der Berliner Hoch- und Untergrundbahn zu erläutern.

Demnächst können Sie das vielfältige Verkehrsdenkmal U-Bahn auf dieser Homepage besser kennen lernen und auch kostenlos den "DenkBahn-Audioguide" für Erkundungsfahrten herunter laden.

Kontakt

Sie erreichen uns unter:

Technische Universität Berlin
Instituts für Stadt- und Regionalplanung
Studienprojekt: "Berlin über und unter der Erde"*
Projektleitung: Biagia Bongiorno M.A.
Email-Adresse: b.bongiorno@isr.tu-berlin.de

*Aris Fioretos (Hg.): Berlin über und unter der Erde. Alfred Grenander, die U-Bahn und die Kultur der Metropole, Berlin 2006.

   

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Download des Audio-Guides

Sie möchten die Berliner U-Bahn auf eigene Faust entdecken? Der DenkBahn-Audio-Guide bieten Ihnen interessante Informationen für Ihre Tour! Der Download ist selbstverständlich kostenlos.

Endbericht

Download des Endberichts

Der Endbericht des DenkBahn-Projekts kann kostenlos als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Streckeninformationen

Streckendatenblätter

Zusätzlich zum Audio-Guide können Sie ab sofort Datenblätter im PDF-Format herunterladen, die in Kürze die wichtigsten Fakten zu den Berliner U-Bahnlinien und ausgewählten Bahnhöfen enthalten.

Mit freundlicher Unterstützung von:

BVG
TU Berlin
Phlexton
Berliner Fenster
Berliner Tourismus Marketing

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