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TU Berlin

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Arbeitsheft 64 - Organizing Growth?

Lupe

Manuela Siener:

Organizing Growth? 
Zum Zusammenhang zwischen regionalen 
Organisationsstrukturen und Ansätzen zur Steuerung der Siedlungsflächenentwicklung in Großstadtregionen

Berlin 2004, 143 Seiten
ISBN 978-3-7983-1948-0
Euro 9,90

Schlagwörter
Suburbanisierung, Urban Sprawl, Flächenfraß, Metro-Region, Flächensteuerung

Abstract
Sowohl in Amerika als auch in Deutschland wird in jüngerer Zeit in zunehmendem Maße das Thema "Urban Sprawl" oder "Flächenfraß", insbesondere infolge fortschreitender Suburbanisierung, auf die politische und auch wissenschaftliche Agenda gehoben. Tom Sieverts hat vor einigen Jahren mit der Beschreibung des Phänomens der "Zwischenstadt" in Deutschland heftige Diskussionen ausgelöst und die Planer in eine Positionsierungsdebatte zwischen Resignation und Steuerungsanspruch gelockt.
In us-amerikanischen Großstadtregionen wird allerdings dem Themenkreis der Strategien zur Steuerung bzw. Reduktion der Inanspruchnahme von Flächen für Siedlungszwecke traditionell nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Ist es denn vor diesem Hintergrund überhaupt interessant einen transnationalen Vergleich von Fallstudien aus Amerika und Deutschland in diesem Handlungsfeld vorzunehmen? Ja, es ist! Und der Autorin gelingt durch die Auswahl der amerikanischen Fallstudie ein bemerkenswerter und spannender Nachweis für die Relevanz amerikanischer Erfahrungen für die deutsche Debatte um die "Flächensteuerung". Mit der Metro-Region (Oregon) wurde eine Institution etabliert, die als "umbrella"- bzw. Dachorganisation für alle Akteure in der Region Kommunikations- und Austauschplattform ist. Diese Koordinationsfunktion der Metro spielt eine zentrale Rolle bei der Erreichung von Zielen zur Reduktion der Neuausweisung von Siedlungsflächen. Die Metro ist der "primus inter pares" der zwar nur begrenzt mit "harten" (formalen) Befugnissen ausgestattet ist, aber aufgrund seiner "weichen" (informellen) Kompetenzen und der daraus resultierenden Akzeptanz und Unterstützung bei den Akteuren eine erfolgreiche Strategie messbar umsetzt.
Die Autorin arbeitet sehr gründlich sowohl für die Metro-Region als auch für das deutsche Beispiel der Region Stuttgart die Bedeutung der institutionellen Strukturen, der harten und weichen Instrumente für eine erfolgreiche "regionale Flächensteuerung" heraus und leitet aus dem Vergleich sowohl allgemeine als auch für beide Fallstudien spannende Anknüpfungspunkte und Handlungsempfehlungen ab, die vor allem die institutionelle Debatte um regionale Politikansätze zur Steuerung von Flächenneuausweisung in Deutschland bereichert.
(aus dem Vorwort von Guido Spars)

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