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TU Berlin

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Arbeitsheft 77 - Das Parlament der Visionen

Lupe

Ragna Körby & Tobias Kurtz:

Das Parlament der Visionen
Entwurf für einen partizipativen Stadtplanungsprozess 

Berlin 2012, 146 Seiten
ISBN 978-3-7983-2415-2
Euro 14,90

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IHV & Leseprobe

Schlagwörter
Partizipation, Berlin, Stadtplanung, Handbuch, Beteiligung

Abstract
Kann Bürgerbeteiligung Spaß machen? Bringt Beteiligung in der Stadtplanung überhaupt was? Erreicht man immer nur die gleichen Leute? Machen Politik und Verwaltung am Ende doch nur das, was sie für richtig halten? Bürgerbeteiligung ist aktuell ein virulentes Thema und ein stark strapazierter Begriff. Alle wollen sie, weil sie eine stärkere Legitimation für die Entscheidungsträger und eine Annäherung zwischen Politik und Bürgern verspricht aber keiner weiß so genau, wie das gehen soll. Die etablierten Formate der Beteiligung werden zunehmend in Frage gestellt, formalisierbare neue Methoden sind rar. Das Parlament der Visionen ist eine Annäherung an dieses Feld mit dem Ziel, Stadtplanung mit anderen Mitteln zu kommunizieren, anders darüber zu reden und vor allem die dahinter liegenden Vorstellungen von einer guten und richtigen Stadtentwicklung offen zu diskutieren.

Im ersten Teil des Buches wird theoretisch und an einem Fallbeispiel in Berlin gezeigt, wo die Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Verfahren in der Stadtplanung liegen. Es wird deutlich, dass eine Kommunikationslücke zwischen Experten und Laien besteht, die bei der Fachsprache beginnt und bis zu grundsätzlichen Wertvorstellungen reicht.  Ein zentrales Ergebnis ist: „Partizipation muss gelernt werden“. Dieser Lernprozess ist sowohl auf Seiten der beteiligten Öffentlichkeit, als auch auf Seiten der planenden Verwaltung notwendig, um einen erfolgreichen kooperativen Planungsprozess zu ermöglichen

Wie ein partizipativer Planungsprozess aussehen könnte, der diesen Kommunikationslücken Rechnung trägt, wird im zweiten Teil des Buches skizziert. Im Stile eines Handbuches werden dort Verfahren und Methoden beschrieben die planerisches Handeln nachvollziehbar machen und für die Perspektiven und Fähigkeiten von Laien öffnen. Der Prozess folgt den drei gängigen Planungsschritten Erforschen/Entwerfen/Entscheiden und macht jeden dieser zugänglich für die Beteiligung der Öffentlichkeit. Ziel des Prozesses ist ein partizipativ entwickeltes Leitbild, welches die Chancen für die zukünftige Entwicklung eines kleinräumigen Gebietes abbildet.

Das Parlament der Visionen versteht Stadtplanung als einen kulturellen Prozess, bei dem das Partizipationsverfahren selbst schon als Anstoß für eine Entwicklung des Plangebiets wirken kann. Aus diesem Grund wird ein Planungsprozess skizziert, der sich vielen verschiedenen städtischen Akteuren öffnet und deren Eigeninitiative fördern unterstützen soll.   

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