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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Master (StuPO 2014)

Menschen beanspruchen in sehr unterschiedlicher Art und Weise ihren Lebensraum. Diese Ansprüche können sich ergänzen, überlagern, miteinander in Konkurrenz treten oder sich ausschließen. Ob es um den Rückbau von Plattenbausiedlungen, die Erschließung eines Freizeitgeländes oder die Sanierung von Altstadtvierteln geht. Die damit verbundenen Auseinandersetzungen um verschiedene Nutzungsansprüche schaffen Anlass und Arbeitsfelder für das interdisziplinäre Feld der Stadt- und Regionalplanung.

Der viersemestrige Master-Studiengang ist darauf ausgelegt, ein ganzheitliches und integratives Studium der Stadt- und Regionalplanung zu bieten. Dazu wird in fünf Studienschwerpunkten Wissen erarbeitet und vertieft. Zudem wird in Projekten im Team an konkreten Fragestellungen der Planung gearbeitet. Im weiteren Studium werden unter anderem Leistungen in Planungstheorie, Projektmanagement oder empirischer Sozialforschung angeboten. Alle Module finden sich in der Studien- und Prüfungsordnung (StuPO 2014), welche das Master-Studium Stadt- und Regionalplanung regelt.

Studien- und Prüfungsordnung Master (StuPO 2014)

Erste Änderung der Studien- und Prüfungsordnung Master (StuPO 2014)

Seit dem Wintersemester 2014 findet der Studienbetrieb auf Grundlage der novellierten Studien- und Prüfungsordnung (StuPO 2014) statt. Die Novellierung des Studiengangs fand nach einer intensiven Evaluation statt. Das Studium der Stadt- und Regionalplanung konnte in einigen entscheidenden Bereichen reformiert und weiterentwickelt werden. Es wurden bewährte Studieninhalte ausgebaut und das Profil des Studiengangs geschärft.

Zulassung

Zulassungs- und Zugangsordnung

Zum konsekutiven Master-Studiengang Stadt- und Regionalplanung kann zugelassen werden, wer einen Hochschulabschluss in einem mindestens sechssemestrigen Studiengang der Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Stadtplanung, Urbanistik oder einem fachlich nahestehenden, gleichartigen Studiengang erworben hat. Die Zulassungs- und Zugangsordnung regelt welche Fachkenntnisse die Bewerberinnen erfüllen müssen, um zugelassen zu werden. Zudem ist darin das Verfahren erläutert.

Zugangs- und Zulassungsordnung Master Stadt- und Regionalplanung (StuPO 2014)

Alle Bewerbungen werden durch eine Auswahlkommission auf Grundlage der Zugangs- und Zulassungsordnungen überprüft. Neben dem obligatorischen Nachweis der notwendigen Fachkenntnisse werden zudem berufspraktische Erfahrungen oder ehrenamtliches Engagement berücksichtigt. Für die Bachelor-Abschlussnote, den Bachelor-Studiengang sowie berufspraktische Erfahrungen oder ehrenamtliches Engagement erhält die jeweilige Bewerberin Punkte. Um zugelassen zu werden muss eine bestimmte Punktzahl – vergleichbar mit dem Numerus Clausus – erreicht werden. Die Auswahlgrenzen der vergangenen Semester können unter folgendem Link eingesehen werden.

Auswahlgrenzen Master TU Berlin

Bewerbung ohne abgeschlossenes Bachelor-Studium

Wenn zum Zeitpunkt der Bewerbung kein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss – beispielsweise Bachelor Stadt- und Regionalplanung – vorliegt, kann alternativ eine ECTS-Bescheinigung über den Nachweis von 150 Leistungspunkten und der sich daraus vorläufig ergebenden Bachelor-Note eingereicht werden. Eine eventuelle Immatrikulation in das erste Master-Semester erfolgt dann unter Vorbehalt und der Auflage, den erfolgreichen Bachelor-Abschluss bis zum Rückmeldeschluss nachzuweisen. Die Option der Bewerbung mit nicht abgeschlossenen Bachelor-Studium gilt nur für Bewerberinnen von deutschen Hochschulen. Weitere Informationen sind über folgenden Link zu erreichen.

Bewerbung zum Master-Studium ohne abgeschlossenes Bachelor-Studium

Ziele

Der Master-Studiengang Stadt- und Regionalplanung soll auf allen Ebenen der räumlichen Planung zur eigenverantwortlichen Tätigkeit des Stadt- und Regionalplaners qualifizieren. In der Lehre werden im Sinne der interdisziplinären Anforderungen ingenieurwissenschaftliche, soziologische, ökonomische, ökologische, kulturelle und rechtlicher Aspekte berücksichtigt. Zur individuellen Spezialisierung wählen die Studierenden zwei der fünf angebotenen Studienschwerpunkte.

Das Studium bereitet auf die Mitarbeit in Verwaltung, Forschung, Trägergesellschaften, in privaten Planungsbüros sowie in vielen weiteren planerisch wirkenden Institutionen vor. Ein wichtiges Tätigkeitsfeld ist außerdem die grenzüberschreitende Raumplanung im internationalen Kontext. Über die fachlichen Inhalte hinaus sollen insbesondere folgende Kompetenzen vermittelt werden: 

    • Wissenschaftliches Arbeiten und das Forschen
    • Sensibilität für bestehende gesellschaftliche Verhältnisse
    • Fähigkeit zur Analyse von Abhängigkeiten zwischen Raumansprüchen und Gesellschaft
    • Entwicklung von Lösungsansätzen und -strategien vor dem Hintergrund komplexer Problemstellungen
    • Fähigkeit, interdisziplinär, arbeitsteilig und kooperativ zu arbeiten
    • Kompetenz des kritischen und gesellschaftlich verantwortlichen Beurteilungsvermögens
    • Techniken zur Steuerung und Begleitung von Planungsprozessen (z.B. Moderation, Mediation)
    • Reflexion der Rolle des Planers im gesellschaftlichen Kontext
    • Fähigkeit zur Darstellung und Kommunikation von Informationen, Ideen sowie von Problemen und deren Lösungen gegenüber Fachleuten und Laien

      Aufbau

      Der Master-Studiengang Stadt- und Regionalplanung ist viersemestrig. Der Studienverlaufsplan gibt einen Überblick der Module. Es ist ein exemplarischer Verlauf, der aufzeigt, wie das Studium in Regelstudienzeit studiert werden kann. 

      Studienverlaufsplan Master (StuPO 2014)

      Der Master-Studiengang Stadt- und Regionalplanung ist in 13 Module untergliedert. Diese sind die Zusammenfassung von thematisch und zeitlich abgerundeten Einheiten, die in sich geschlossen sind und ein festgelegtes Qualifikationsziel haben. Sie schließen mit einer Modulprüfung ab. Der Gesamtstudienumfang beträgt 120 Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (LP nach ECTS).

      • 45-48 LP in Pflichtmodulen (davon 36 LP in Projekten)
      • 40-49 LP in Wahlpflichtmodulen (davon 34 LP in den Studienschwerpunkten) 
      • 6-12 LP in Wahlmodulen (M12) 
      • 23 LP Abschlussarbeit (M13)

      Pflichtmodule

      Bei den Pflichtmodulen handelt es sich um die essentiellen Bestandteile des Studiums, die von allen Studierenden verpflichtend zu belegen sind. Dies soll sicherstellen, dass alle Studierenden eine vergleichbare Grundlagenausbildung – sowohl thematisch als auch wissenschaftlich und praktisch – erhalten. So sind Planungstheorie, die Schwerpunkt- und Abschlussarbeit sowie die Projekte verpflichtend, wobei die Studienprojekte hierbei eine Ausnahme darstellen: Alle Studierenden müssen insgesamt drei Studienprojekte belegen, wählen aber innerhalb der entsprechenden Module aus unterschiedlichen Projekten aus.

      Wahlpflichtmodule

      Obgleich es sich bei dem Master-Studiengang Stadt- und Regionalplanung um eine generalistische Ausbildung handelt, haben die Studierenden in den Schwerpunkten die Möglichkeit, bestimmte Themengebiete nach ihrer Interessenslage und eventuellen späteren Berufsabsichten zu vertiefen. Die Schwerpunkte umfassen jeweils ein verpflichtendes Kernmodul und eine Vielzahl von verschiedenen Wahlpflichtmodulen. Aus den zur Verfügung stehenden Wahlpflichtmodulen müssen die Studierenden pro Schwerpunkt Vertiefungen im Umfang von mindestens 14 LP belegen. Zudem handelt es sich beim Methodenbereich um ein Wahlpflichtmodul. 

      Wahlmodule

      Es sind Wahlmodule im Gesamtumfang von 9-12 LP zu belegen. Diese Wahlmodule können aus dem gesamten Fächerangebot der Technischen Universität Berlin und anderer Universitäten sowie ihnen gleichgestellter Hochschulen mit Promotionsrecht im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes sowie an Universitäten im Auslandes ausgewählt werden. Es wird empfohlen, Angebote des fachübergreifenden Studiums zu wählen. Zu den wählbaren Modulen gehören auch das Erlernen von Fremdsprachen oder der Erwerb von berufsqualifizierenden Kompetenzen.

      Zusatzmodule

      Es handelt sich um zusätzliche Module, die über die festgelegten 120 LP im Master hinausgehen. Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden auf Antrag in das Zeugnis eingetragen, jedoch bei der Berechnung der Gesamtnote nicht berücksichtigt. Eine Prüfungsanmeldung für ein Zusatzmodul hat spätestens vor Abschluss der letzten vorgeschriebenen Prüfungsleistung zu erfolgen.

      Inhalte

      Die Bestandteile des Bachelor-Studiengangs Stadt- und Regionalplanung sind detailliert in der Modulbeschreibung aufgeschlüsselt. Es finden sich Informationen zu den Lehrinhalten, den Prüfungsformen oder den Verantwortlichen.

      Modulbeschreibungen Master (StuPO 2014)

      Studienprojekte

      Wesentliches Kernelement der Lehre ist das Projektstudium. Die Studienprojekte haben einen sehr großen Anteil am gesamten Studienumfang: Insgesamt 36 LP entfallen auf die Master-Projekte und das Auftragsprojekt. Die Studienprojekte starten mit einer konkreten Themen- bzw. Aufgabenstellung aus einem der Fachgebiete. Obgleich die Projekte inhaltlich durch die Fachgebiete bestimmt sind, sollen die zu behandelnden Aufgabenstellungen grundsätzlich mit dem kompletten stadtplanerischen Handwerkszeug bearbeitet werden können. Hierbei ist natürlich auch eine individuelle Schwerpunktsetzung möglich.

      Am Ende des Semesters finden die Projektpräsentationen statt. Die Projektgruppen stellen Ihre Ergebnisse in einer Präsentation und mittels Plakaten vor einer Fachjury vor. Zeitgleich findet der Projektbasar statt, auf welchem die Plakate ausgestellt werden und zum Austausch einladen. Die Projektpräsentationen schließen mit einer Prämierung der besten Arbeiten. Grundsätzlich werden drei Projektformen unterschieden:

      • Master-Projekte: Die beiden Master-Projekte erstrecken sich jeweils über ein Semester und haben einen Umfang von je 12 LP. Sie sind jahrgangsübergreifend, sodass einerseits eine gute Balance zwischen frischen Ideen und Erfahrung besteht und andererseits ein Austausch zwischen den Jahrgängen stattfindet. Im Vergleich zu anderen Projektformen ist die Aufgabenstellung vorgegeben und der Projektverlauf vorstrukturiert. Es gibt zudem eine mehrtätige Exkursion.
      • Auftragsprojekt: Das einsemestrige Auftragsprojekt hat 12 LP. Es gibt eine konkrete Aufgabenstellung, welche sich an die Berufspraxis anlehnt. Der wesentliche Unterschied ist die hohe Eigenverantwortlichkeit in der Bearbeitung, da die Betreuung nur beratend tätig ist.
      • Selbstbestimmte Projekte: Alle Projektformen lassen sich grundsätzlich als selbstbestimmtes Projekt durchführen. Damit sind Studienprojekte gemeint, bei denen eine kleine Gruppe von Studierenden sowohl die Aufgaben- als auch die Zielvorstellung selbst bestimmt. Selbstbestimmte Projekte verfügen über eine stark reduzierte Betreuung.

      Studienschwerpunkte

      Das Master-Studium dient insbesondere einer Spezialisierung durch die Vertiefung der bereits erworbenen Qualifikationen. Da die räumliche Planung ein sehr breit gefächertes Berufsfeld mit einer Vielzahl an hochspezialisierten Teildisziplinen ist, kann nicht die gesamte Breite der Inhalte vertieft werden. Daher ist der Großteil der vertiefenden Ausbildung in Studienschwerpunkten organisiert, von denen zwei zu belegen sind. Die jeweiligen Schwerpunkte legen einen unterschiedlichen inhaltlichen Fokus und bereiten die Studierenden intensiv auf die favorisierte Berufsrichtung vor. Die Inhalte der einzelnen Schwerpunkte sind im Folgenden erläutert.

      Schwerpunkt I: Städtebau und Baukultur

      Der Schwerpunkt I widmet sich dem Zusammenhang zwischen der räumlichen Ausformulierung von Stadt und Raum, sowie den sie gestaltenden Stadtproduktionsprozessen. Als Baukultur wird dabei die gebaute Umwelt im Dienste der Gesellschaft betrachtet, welche einem permanenten Transformationsprozess durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Ansprüche unterliegt. Am Ende guter Baukultur entstehen qualitätsvolle Gebäude, Ensembles, Infrastrukturen und öffentliche Räume, welche die lokalen Rahmenbedingungen berücksichtigen, technische Innovation integrieren und gleichzeitig gestalterischen sowie nutzerorientierten Ansprüchen gerecht werden – und dies nicht nur heute, sondern auch für zukünftige Nutzer. Im Fokus stehen Neubaumaßnahmen und auch der Umgang mit dem baukulturellen Erbe, seiner wandelnden Akzeptanz und gesellschaftlichen Inwertsetzung.

      Schwerpunkt II: Bestandsentwicklung und integrierte Stadtentwicklung

      Gegenstand des Schwerpunktes II die Weiterentwicklung und der Umbau von Siedlungsgebieten in ihren funktionalen und baulich-räumlichen Zusammenhängen - sowohl auf der kleinen und mittleren räumlichen Ebene, als auch gesamtstädtisch und in Stadt-Umland-Konstruktionen bzw. Stadtregionalen Kooperationen. Dazu zählt die Erneuerung und Umstrukturierung von Ortskernen, Wohnungsbaugebieten, insbesondere Altbaugebieten und Großsiedlungen, die Konversion von Flächen und die Nachnutzung von brachgefallenen Flächen, die Umstrukturierung und Neunutzung von Industrie- und Gewerbeflächen sowie die räumlichen Konsequenzen technischer, kommunikationstechnologischer, demografischer und sozialer Veränderungsprozesse. Die Problemstellung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen dem Umgang mit vorhandenen Strukturen, Berücksichtigung der Interessen von Beteiligten und Betroffenen, Partizipation sowie wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Auf- oder Abwertungsprozessen und technisch-funktionalen Anforderungen.

      Schwerpunkt III: Raumplanung, Recht und Verwaltung

      Der Schwerpunkt III befasst sich mit der Steuerung der räumlichen Entwicklung, wobei die Bandbreite von der europäischen Raumentwicklung über die Raumordnung auf der Ebene des Bundes, der Länder und der Regionen bis hin zur gemeindebezogenen Bauleitplanung reicht. Die auf diesen Ebenen zur Anwendung kommenden formellen und informellen Planungsinstrumente werden in materieller, verfahrensbezogener sowie in verwaltungsstruktureller Hinsicht und unter Einbeziehung der maßgeblichen planungs- und umweltrechtlichen Anforderungen in ihrer Lösungskompetenz erörtert und unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen der räumlichen Entwicklung anwendungsorientiert eingesetzt. Der Konkretisierungsgrad reicht dabei, entsprechend der räumlichen Bandbreite, von der europäischen Ebene über die Ebene des Bundes, der Länder und der Regionen bis hin zur Planung auf gesamtstädtischer bzw. -gemeindlicher Ebene.

      Schwerpunkt IV: Globale Stadtentwicklungsprozesse

      Kerninhalt des Schwerpunktes IV ist die Auseinandersetzung mit Planung bei unterschiedlichen physisch-geographischen, kulturellen, politisch-ökonomischen, soziokulturellen und rechtlich-administrativen Rahmenbedingungen auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen. Beispiele hierfür sind die regionale Förderung in zentralen und peripheren Wirtschaftsräumen, von Migrations- und Urbanisierungsproblemen ausgehende Herausforderungen, der Umgang mit dem kulturellen Erbe sowie nationale und internationale Planungsstrategien. Diese Auseinandersetzung bewegt sich in einem Spannungsfeld von vielfältigen Rahmenbedingungen, Planungsgegenständen, -beteiligten und -betroffenen einerseits sowie der unterschiedlichen soziokulturellen Prägung international tätiger Planerinnen und deren entsprechender Herangehensweise andererseits. 

      Schwerpunkt V: Stadt- und Regionalforschung

      Der Schwerpunkt V bildet für das Arbeitsfeld der Forschung aus. Hier sollen Euch besondere grundlegende Qualifikationen für eine Tätigkeit in der Grundlagenforschung bzw. angewandten Forschung vermittelt werden. Inhaltlicher Gegenstand des Schwerpunktes ist die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten der Forschung in der Stadt- und Regionalplanung. Dabei können unterschiedliche physisch-geographische, politisch-ökonomische, soziokulturelle, institutionelle und rechtlich-administrative Rahmenbedingungen auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen eine Rolle spielen. Der Schwerpunkt ermöglicht es, die Beschäftigung mit einem breiten Spektrum von Aspekten der Stadt- und Regionalplanung aus einer wissenschaftlichen Forschungsperspektive zu erlernen.

      Methodenbereich und Planungstheorie

      Das Master-Studium wird durch den Methodenbereich abgerundet, in welchem einerseits sehr wichtiges Handwerkszeug für die spätere planerische Praxis – Moderation, Projektarbeit und Projektmanagement – und spezialisiertes Methodenwissen vermittelt werden. Darüber hinaus können die Studierenden ihre Fähig- und Fertigkeiten in der empirischen Sozialforschung weiter vertiefen. Insgesamt ist der Methodenbereich mit 6 bis 9 LP zu belegen. Sofern die vollen 9 LP belegt werden, reduziert sich der Freie Wahlbereich von 12 auf 9 LP.

      Das Modul Planungstheorie erweitert und vertieft die schon im Bachelor-Studium erlernten planungstheoretischen Thematiken. Dabei werden Ansatzpunkte sowohl für eine pragmatisch-handlungsorientierte als auch für eine analytisch-interpretative, kritische Auseinandersetzung mit Planungstheorie vermittelt. Das Modul befasst sich mit den politisch-ökonomischen und institutionellen Bedingungen der Planung und den sozial-politischen Beziehungen und mit den räumlichen Kontexten der Planungsdisziplin.

      Praktikum

      Im Verlauf des Studiums muss ein Praktikum mit fachlichem Bezug absolviert werden. Dieses muss mindestens 120 Stunden (ca. 4 Wochen) umfassen. Studierende, die im Bachelor-Studium bereits ein Praktikum absolviert haben oder im Master-Studium berufspraktische Erfahrungen sammeln, können dies im Freien Wahlbereich mit 3 LP anerkennen lassen. Mögliche Praktikumsstellen sind unter anderem Stadtplanungsämter, Kreisverwaltungen, freie Planungsbüros, Quartiersmanagements oder Forschungseinrichtungen. Hinweise über die formellen Anforderungen an das Praktikum gibt die Praktikumsrichtlinie (StuPO 2014).  Für Fragen und Anregungen steht die Praktikumsbeauftrage Susanne David zur Verfügung.

      Praktikumsrichtlinie (StuPO 2014)

      Abschluss

      Mit dem Ablegen der letzten Prüfungsleistung wird der akademische Grad "Master of Science" verliehen. Das Master-Studium Stadt- und Regionalplanung befähigt zur beruflichen Tätigkeit. Diese umfasst in der Regel die Analyse gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Bedingungen, die Erarbeitung von Strategien, Programmen und Plänen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Menschen sowie mit gesellschaftlich relevanten Akteuren, die rechtliche Absicherung und die Beteiligung an der Umsetzung. Entsprechend nehmen Stadt- und Regionalplanerinnen Aufgaben in verschiedenen Arbeitsbereichen war, 

      • im öffentlichen Sektor, z.B. Gemeinden, Landkreise, Institutionen und Verwaltungen des Bundes und der Länder oder kommunale Unternehmen
      • im privaten Sektor, z.B. Planungsbüros oder Wohnungsbaugesellschaften
      • in Verbänden und Vereinen, z.B. Deutscher Städtetag
      • in Medien- und Rundfunkanstalten

      Es ist zudem möglich nach dem Master-Studium eine Promotion im Bereich der Stadt- und Regionalplanung anzuschließen. Es gibt am Institut für Stadt- und Regionalplanung in Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimar das DFG-Graduiertenkolleg "Identität und Erbe", welches zwölf Promotionen fördert. Zudem sind freie Promotionen möglich. Die Promotion ist ein individueller Prozess, der in der Regel mit der Themenfindung und dem Kontaktieren von möglichen Betreuerinnen startet. Für Informationen steht zudem das Nachwuchsbüro für Promotion zu Verfügung, welches über folgenden Link erreichen werden kann.

      TU Doc Nachwuchsbüro

      Zusatzinformationen / Extras

      Direktzugang

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      STUDIENBERATER

      Kareem Yacoub

       

      KONTAKT 

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      ADRESSE

      Technische Universität Berlin

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