direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Prüfungen

Die einzelnen Module im Bachelor- und Master-Studiengang Stadt- und Regionalplanung enden jeweils mit Prüfungen. Diese sind grundsätzlich im Prüfungsamt oder über das elektronische System QISPOS anzumelden. Es gibt für die drei Prüfungsformen unterschiedliche An- und Abmeldefristen, die zu beachten sind. Im Folgenden finden sich Informationen zu Arten, An- und Abmeldung, Wiederholung und Versäumnis von Prüfungen. 

Für Fragen und Anmerkungen zu Prüfungen steht das Team 1 im Prüfungsamt beziehungsweise die Dozentinnen der jeweiligen Kurse zur Verfügung. Für grundsätzliche Regelungen zu Prüfungen ist der Prüfungsausschuss zuständig. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist Prof. Christian-W. Otto.

Beantragung von Prüfungsrecht

Das Studium Stadt- und Regionalplanung ist in Module unterteilt, die ihrerseits oft in einzelne Lehrveranstaltungen unterteilt sind. Jedes dieser Module endet mit einer Modulprüfung. Modulprüfungen sind stets anzumelden.

Um diese anmelden zu können, muss zu Beginn des Studiums das Prüfungsrecht beantragt werden. Hierfür muss der folgende Antrag im Prüfungsamt (Raum H02 im Hauptgebäude) oder im Campus Center (Raum H30 im Hauptgebäude) abgegeben werden.

Erklärung zur Aufnahme des Studiums

Arten von Prüfungen

Das Studium der Stadt- und Regionalplanung ist in Module unterteilt, in denen die jeweiligen Lehrveranstaltungen mit einer Modulprüfung enden. Die Ausgestaltung, Dauer und Umfang der verschiedenen Prüfungsformen sind umfassend geregelt. Maßgeblich hierfür sind die §§ 43 bis 46 der allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (AllgStuPO). Eine Übersicht der Prüfungsformen in den jeweiligen Modulen findet sich in der Studien- und Prüfungsordnung des Master- und Bachelor-Studiengangs Stadt- und Regionalplanung. Im Folgenden findet sich eine kurze Übersicht über die einzelnen Prüfungsformen.

Mündliche Modulprüfungen (§ 43 AllgStuPO)

Module können mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen werden, was bei unserem Master-Studiengang nur im freien Wahlbereich der Fall ist. Hierbei wird der gesamte Inhalt des Moduls, also aller darin enthaltenen Lehrveranstaltungen, in einem Prüfungsgespräch abgeprüft. Dies kann einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden und hat eine Dauer von 20 bis 60 Minuten je Kandidat.

Schriftliche Modulprüfungen (§ 44 AllgStuPO)

Modulprüfungen können auch in Form einer schriftlichen Modulprüfung, in welcher alle Inhalte des jeweiligen Moduls bzw. dessen Lehrveranstaltungen abgefragt werden, geprüft werden - jedoch kommt auch dies in der Regel nicht in unserem Master-Studiengang vor. Sie dauern mindestens 90 Minuten und höchstens vier Stunden, die Fragen können von Multiple-Choice über offene Erörterungen alle möglichen Formen annehmen.

Eine besondere schriftliche Prüfungsform am ISR stellt die Schwerpunktarbeit (§ 10a StuPO 2014) dar, welche sich nur im Master Stadt- und Regionalplanung findet. Hierbei handelt es sich um eine wissenschaftliche Ausarbeitung, welche die Inhalte der beiden gewählten Studienschwerpunkte miteinander verknüpft. Sie soll die Form eines wissenschaftlichen Artikels und einen Umfang von ca. 8.000 bis 10.000 Wörtern aufweisen. Die Schwerpunktarbeit wird durch ein Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten begleitet, in welchem das Verfassen dieser Form der Ausarbeitung erlernt wird.

Portfolioprüfungen (§ 45 AllgStuPO)

Die Portfolioprüfung ist die mit großem Abstand häufigste Prüfungsform an unserem Institut. In Modulen, die mit einer solchen Prüfung abgeprüft werden, gibt es - wie der Name schon sagt - ein Portfolio an verschiedenen Prüfungselementen, welche einzeln zu erbringen sind und zusammengenommen die Modulprüfung ergeben. Diese Prüfungselemente können (um nur einige zu nennen) die Form von Referaten, Essays, kurzen Ausarbeitungen, Plakaten und Gruppenarbeiten, aber auch von kurzen schriftlichen Tests und mündlichen Gesprächen ("mündliche Rücksprache") haben, wobei sich letztere beide in Umfang und Dauer deutlich von den mündlichen und schriftlichen Modulprüfungen unterscheiden müssen. Welche Prüfungselemente zum erfolgreichen Abschluss eines Moduls zu absolvieren sind kann den Modulbeschreibungen entnommen werden und wird zudem üblicherweise von den Dozenten zu Beginn der jeweiligen Lehrveranstaltungen angesagt.

Die Prüfungsformen sind detailliert in der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung der TU Berlin beschrieben. Dies findet sich unter folgendem Link.

Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung 2014 TU Berlin

An- und Abmeldung von Prüfungen

Optionen der An- und Abmeldung:

Grundsätzlich muss sich für jede Modulprüfung angemeldet werden. Die TU Berlin setzt hierfür auf das elektronische System QISPOS (Qualitätssteigerung der Hochschulen im Internet durch Selbstbedienung, PrüfungsOrganistationsSystem). Dieses soll demnächst durch ein effizienteres System ersetzt werden. Grundsätzlich ermöglicht QISPOS die An- und Abmeldung von Modulprüfungen, die Übersicht über angemeldete/nicht abgeschlossene Modulprüfungen, die Einsicht der Modulnoten und die Erstellung eines Notenspiegels.

Alle Modulprüfungen, die in QISPOS zur Anmeldung angeboten werden, müssen auch zwingend über das System angemeldet werden. Modulprüfungen, die in QISPOS nicht aufgelistet werden, sind auf anderem Weg anzumelden. Weitere Optionen zur Anmeldung von Prüfungen sind Anmeldelisten in den jeweiligen Veranstaltungen oder Formulare im Prüfungsamt. Diese weiteren Anmeldeoptionen betreffen insbesondere den freien Wahl- und den Zusatzbereich sowie die Studienprojekte und die Abschlussarbeit.

Fristen der An- und Abmeldung:

Grundsätzlich gelten für die An- und Abmeldung immer die Fristen, die in QISPOS eingetragen sind (notfalls bei den Dozenten erfragen). Als grobe Faustregel gilt jedoch:

  • Schriftliche und mündliche Modulprüfungen: Die Anmeldung kann frühestens drei Monate und spätestens drei Werktage vor dem Prüfungstermin erfolgen. Die Abmeldung kann spätestens drei Werktage vor dem Prüfungstermin erfolgen, wobei Samstag und Sonntag keine ein Werktage sind.
  • Portfolioprüfungen: Die Anmeldung erfolgt vor dem Ablegen der ersten bewertungsrelevanten Leistung in der Regel bis zum 31.05. für das Sommersemester und bis zum 30.11. für das Wintersemester. Der Anmeldezeitraum wird zu Beginn der Lehrveranstaltungen des jeweiligen Moduls bekanntgegeben.

Auskunft über und Optionen der Anmeldung und die Fristen der An- und Abmeldung im jeweiligen Kurs geben die Dozentinnen.

Rücktritt von Prüfungen

Es besteht die Möglichkeit von einer bereits angemeldeten Prüfung zurücktreten. Allerdings ist ein Rücktritt nur innerhalb der Rücktrittsfrist möglich. Der Rücktritt muss schriftlich spätestens einen Werktag vor der Prüfung bei dem für zuständigen Prüfungsteam eingehen. Bei Portfolioprüfungen ist ein Rücktritt nach Ende der Anmeldefrist, was in der Regel 6 Wochen nach Semesterbeginn ist, nicht mehr möglich, da zu diesem Zeitpunkt bereits eine Benotung erfolgt ist. Innerhalb der Rücktrittsfrist sind keine Nachweise für den Rücktritt nötig. Zur Erklärung des Rücktritts ist folgendes Formular zu nutzen.

Antrag auf Rücktritt von einer angemeldeten Prüfung

Wenn man am Prüfungstag erkrankt, muss ein ärztliches Attest bis spätestens 5 Tage nach dem Prüfungstermin beim zuständigen Prüfungsteam eingereicht werden. Zudem sind die Prüferinnen zu benachrichtigen. Das Attest darf in der Regel nicht später als am Prüfungstag ausgestellt sein. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist in der Regel nicht ausreichend. Es obliegt dem Prüfungsausschuss auf der Grundlage des Attestes, welches die Symptome der Erkrankung enthalten muss, über die Prüfungsfähigkeit zu entscheiden.

Es ist zudem zu beachten, dass sich Fristen - z.B. für die Wiederholung einer als nicht bestanden gewerteten Prüfung - nicht durch die Vorlage eines Attestes verlängert werden. Es  bedarf eines gesonderten begründeten Antrages an den Prüfungsausschuss, der über die Verlängerung entscheidet.

Wiederholung von Prüfungen

Nicht bestandene Prüfungen können zweimal wiederholt werden. Es bestehen also insgesamt für jedes Modul – mit Ausnahme der Abschlussarbeit – drei Prüfungsversuche. Die erste Wiederholung einer Prüfung findet in derselben Form statt, wobei im dritten Versuch eine mündliche Prüfung durchgeführt werden kann. Eine Wiederholungsprüfung soll bis zum Beginn des folgenden Semesters und muss spätestens bis zum Ende des übernächsten Semesters nach dem Ablegen der nicht bestandenen Prüfung wiederholt werden. Dabei ist zu beachten, dass Prüfungen, die im Wiederholungszeitraum nicht abgelegt werden, als nicht bestanden gewertet werden. Kurzum: Studierende, die eine Prüfung nicht bestanden haben, müssen innerhalb eines Jahres die Wiederholung antreten oder sie verlieren einen Prüfungsversuch.

Nicht bestandene Module aus dem Wahl- und Wahlpflichtbereich können innerhalb der Regelstudienzeit durch ein anderes Modul ersetzt werden. Außerhalb der Regelstudienzeit können jeweils noch ein weiteres nicht bestandenes Modul aus dem Wahlpflicht- und ein nicht bestandenes Modul aus dem Wahlbereich ersetzt werden. Soll ein Modul ersetzt werden, ist dies der zuständigen Stelle der zentralen Universitätsverwaltung schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung soll spätestens bis zur Anmeldung der Prüfung, die an diese Stelle tritt, erfolgen. Das Ersetzen eines Moduls ist mit der Anmeldung des neuen Moduls im Prüfungsamt anzugeben.

Bei einem Studiengangs- oder Hochschulwechsel bestimmt der Prüfungsausschuss die Frist, innerhalb derer Wiederholungsprüfungen abzulegen sind und relevante Fehlversuche an anderen Hochschulen sind anzurechnen.

Die Abschlussarbeit kann bei nicht ausreichender Leistung einmal wiederholt werden. Dies gilt ebenso, wenn die Abgabe versäumt wurde oder verspätet erfolgte. Die Wiederholung der Abschlussarbeit erfordert ein neues Thema.

Versäumnis von Prüfungen

Bei dem Versäumnis einer Prüfung wird die Leistung mit "nicht bestanden" bewertet. Die Wiederholung der Prüfung ist möglich, jedoch verfällt durch das Versäumnis ein Prüfungsversuch. Es gibt unterschiedliche studentische Versäumnisse. Ein Versäumnis liegt grundsätzlich in den folgenden Fällen vor.

  • Abmeldung erfolgte nicht fristgemäß und der Prüfungstermin wurde verpasst
  • Rücktritt erfolgte nach zeitlichen Beginn der Prüfung 
  • Abschlussarbeit oder Prüfungsleistung wurde nicht fristgemäß abgegeben

Es gilt, dass auch Unwissenheit nicht vor Versäumnis oder Verlust eines Prüfungsversuches schützt. Das rechtzeitige Informieren über die An- und Abmeldung von Prüfungen ist deshalb ratsam.

Prüfungsnoten und Abschlussnote

Fast alle Leistungen, die im Laufe des Studiums erbracht werden, sind benotet und auf dem Zeugnis ausgewiesen. Trotzdem gehen nicht alle Leistungen in die Berechnung der Abschlussnote ein. So kann bei einige Leistungen im Bachelor-Studiengang individuell entschieden werden, ob diese angerechnet werden soll.

Im Bachelor (StuPO 2014) können folgende Leistungen auf Wunsch gestrichen werden:

  • Grundlagen der Nachhaltigkeit: Eines der Module im Umfang von 5 LP
  • Vertiefungen: Module im Umfang von 12 LP
  • Freien Wahlbereich: Module im Umfang von 12 LP

Die Entscheidung, welche der Module gestrichen werden, muss nicht mit Aufnahme des Studiums getroffen werden. Spätestens zur Anmeldung der letzten Prüfungsleistung - in der Regel die Bachelorarbeit - muss dem Prüfungsamt die Entscheidung erklärt werden. Wird keine Angabe gemacht, werden der freie Wahlbereich und im Bereich "Grundlagen der Nachhaltigkeit" und im Profilbereich jeweils die Module mit den schlechtesten Noten automatisch gestrichen.

Im Master (StuPO 2014) sind folgende Leistungen automatisch nicht Teil der Abschlussnote:

  • Methodenbereich 
  • Vertiefungen in den Schwerpunkten

Es können im Master-Studium keine individuellen Entscheidungen getroffen werden, welche Module einfließen beziehungsweise nicht einfließen.

Anerkennung von Studienleistungen

Bei Studienbeginn können bereits Studienleistungen vorliegen, weil beispielsweise vorab an einer anderen Universität studiert wurde. Auch bereits früher an der TU Berlin erbrachte Leistungen können angerechnet werden. Es kann ein Antrag zur Anerkennung dieser Leistungen gestellt werden. Die Entscheidung, ob und wie die bereits erbrachten Studienleistungen anrechenbar sind, trifft allein die TU Berlin beziehungsweise der Prüfungsausschuss.

Nachdem der Antrag gemeinsam mit der Studienberatung gestellt wurde, prüft der Vorsitzende des Prüfungsausschusses den Vorgang. Es müssen Unterschriften von modulverantwortlichen Personen eingeholt werden, die bescheinigen, dass die jeweiligen Leistungen äquivalent zur Lehre am Institut für Stadt- und Regionalplanung sind. Die Leistungen werden dann im Prüfungsamt eingetragen. Der gesamte Vorgang kann mehrere Wochen dauern.

Studienleistungen verfallen nicht, allerdings ändern sich mit den Prüfungsordnungen auch Anerkennungsregelungen. Eine Beratung in der Studienberatung zu Beginn des Studium ist hilfreich, um den Umfang und den Zeitpunkt einer möglichen Anerkennung zu klären. Nicht in jedem Falle ist eine Anerkennung vorteilhaft.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

PRÜFUNGSAMT

Team 1

 

KONTAKT 

030 314-22513

 

ADRESSE

Technische Universität Berlin

Abteilung I - Studierendenservice

Referat Prüfungen

Hauptgebäude, Raum H0002

Straße des 17. Juni 135

10623 Berlin