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TU Berlin

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Mit einer Ringvorlesungsreihe möchte sich das DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“, das am 01.10.2016 in Partnerschaft mit der Bauhaus-Universität Weimar gestartet ist, der Öffentlichkeit vorstellen. Das Thema "Identität und Erbe" ist in den gegenwärtigen Werte- und Orientierungsdebatten besonders aktuell. Fragen über den Umgang mit kulturellen Zeugnissen sind durch die gezielte Zerstörung des baulichen Erbes im Nahen Osten allgegenwärtig.

Das interdisziplinäre Kolleg erforscht Identitäts- und Erbekonstruktionen, die auf Bauwerken, historischen Orten und anderen kulturellen Überlieferungen gründen. Die Einheit von Staat, Geschichte, Volk und kulturellem Erbe ist eine Behauptung, auf die im Prozess der Nationenbildung seit gut 200 Jahren zurückgegriffen wird. Heute wird diese wieder vermehrt zur Konstruktion kollektiver Identität(en) bemüht, und zwar vom Stadtmarketing bis zur Rekonstruktions-Debatte.

Beteiligt sind die Fächer Architektur, Architekturtheorie, Baugeschichte und Stadtbaugeschichte, Bildende Kunst, Denkmalpflege, Kunst- und Architekturgeschichte, Kultur- und Mediengeschichte, Landschaftsarchitektur, Planungs- und Architektursoziologie, Raumplanung und Raumforschung und Stadtplanung.

Im zweiwöchentlichen Turnus werden sowohl in Berlin als auch in Weimar die beteiligten Hochschullehrer/innen und internationale Gäste ihr Fachgebiet im Bezug zur Thematik des Kollegs vorstellen.

Programm Weimar:

Veranstaltungsort: Bauhaus-Universität Weimar, Marienstr. 13, Hörsaal D

Zeit: 18.30 Uhr

• 01.11.2016: Hans-Rudolf Meier, Bauhaus-Universität Weimar, Professur Denkmalpflege

und Baugeschichte: Einführung in die Ringvorlesung und die Ziele des

Graduiertenkollegs.

• 29.11.2016: Max Welch Guerra, Bauhaus-Universität Weimar, Professur Raumplanung

und Raumforschung: Identität und Erbe. Ein gesellschaftswissenschaftlicher Zugang am

Beispiel der Topographie der Moderne.

• 13.12.2016: Winfried Speitkamp, Universität Kassel, Professur für Neuere und Neueste

Geschichte: Identität durch Erbe? Das historische Jubiläum als Beispiel.

• 11.1.2017: Ausstellungseröffnung "Erbe, Industrie und Moderne. Das Ruhrgebiet zu

Besuch im Bauhaus Weimar." Einführung Martin Tönnes, Regionalverband Ruhr, Essen

(Geschwister-Scholl-Straße 8, Hauptgebäude Bauhaus-Uni Weimar, Foyer).

• 24.1.2017: Sybille Frank, TU Darmstadt, Professur für Stadt- und Raumsoziologie:

Critical Heritage Studies und die Sicht der Soziologie auf das Thema.

 

Programm Berlin:

Veranstaltungsort: Technische Universität Berlin, Hörsaal 2013/Hauptgebäude, Str. des

17. Juni 135, 10623 Berlin

Zeit: 18.30 Uhr

• 25.10.2016: Gabi Dolff-Bonekämper, Sprecherin des Kollegs, TU Berlin, FG

Denkmalpflege: Identität und Erbe. Konzepte und Modelle.

• 8.11.2016: Etienne Francois, FU Berlin, Frankreich-Zentrum: Berlin als Emblem des

europäischen 20. Jahrhunderts.

• 22.11.2016, 19h00: Festliche Auftaktveranstaltung, Abendvortrag: Thomas Flierl:

Das „doppelte“ Berlin. Identität und bauliches Erbe in der ehemals geteilten Stadt.

Anschließend Empfang.

• 6.12.2016: Thekla Schulz-Brize, TU Berlin, FG Historische Bauforschung: Das Erbe der

antiken Architektur zwischen Identifikation, Bewahrung und Zerstörung.

• 17.1.2017: Stefanie Bürkle, TU Berlin, FG Bildende Kunst: MIGRATING SPACES.

Identität durch Architektur im Kontext türkischer Remigration.

• 31.1.2017: Susanne Hauser, UdK Berlin, Professur Kunst- und Kulturgeschichte:

Entwurf und Ort. Entwerfen als lokalisierter Prozess.

• 14.2.2017: Martina Löw, TU Berlin, FG Planungs- und Architektursoziologie: Zukunft

und Erbe. Neue Stadtvisionen.

 

Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.identitaet-und-erbe.org

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